Darum SLO®

Für die Nutzung von SLO, sei es als Nutzer, sei es als Spezialist, gibt es zahlreiche Gründe:

 

Als Jurist wird man ständig mit Rechtsfragen konfrontiert, welche auch die vertiefte Kenntnis von Rechtsgebieten erfordert, auf die man selbst nicht spezialisiert ist.

 

Das Besondere an SLO ist, dass dem Nutzer auf unkomplizierte Weise Zugang zu einem spezialisierten Kollegen ermöglicht wird, mit dem er, ähnlich wie mit einem Kollegen im Nachbarbüro, eine Rechtsangelegenheit unverbindlich erörtern und sich eine kurze Einschätzung geben lassen kann. Ferner kann er den Kollegen oder Referendar einsetzen, um anderweitig Unterstützung zu erhalten (z. B. Erstellung eines Gutachtenentwurfes, Durchsicht von Dokumenten, Recherchen etc.).

 

Zwischen Nutzer und Spezialist kommt insoweit kein Beratungs-,  Mandats- oder sonstiges Rechtsverhältnis zustande. Vertragliche Beziehungen bestehen allein zwischen dem Nutzer und SLO auf der einen sowie SLO und dem Spezialisten auf der anderen Seite. Nutzer und Spezialisten agieren ohne persönliche Daten (eigene oder solche des Mandanten des Nutzers) auszutauschen und bleiben anonym (siehe nebenstehend die Vorteile der Anonymität). SLO ist daher in all den Situationen ideal, in denen sich die offizielle Einschaltung eines anderen Anwalts, etwa eines Kollegen aus einer anderen Kanzlei, nicht lohnt oder aus anderen Gründen zu kompliziert oder nicht angezeigt ist.    

 

Der Nutzer bestimmt durch die Vorgabe der Bearbeitungsdauer genau die anfallenden Kosten.

 

In Fällen, in denen dies nahe liegt, kann nach Abstimmung mit dem Mandanten des Nutzers die SLO Gebühr an diesen „durchgereicht“ werden. Der Mandant selbst könnte als Nichtjurist die SLO Leistungen der Spezialisten nicht nutzen.

 

 

1. Herausforderungen neuer Rechtsgebiete

Aufgrund der weit verzweigten Rechtsmaterien ist eine Spezialisierung im Rahmen der juristischen Beratung unumgänglich. Haftungsfragen und eine ausufernde Gesetzgebung, Rechtsprechung und Literatur machen es erforderlich, das eigene Spezialgebiet nicht zu weit zu fassen. Auf der anderen Seite ist zu sehen, dass ein Anwalt von seinem Mandanten grundsätzlich als umfassender Rechtsberater eingeschaltet und angesehen wird. So kommt es regelmäßig vor, dass Anwälte von ihren Mandaten auch mit Fragen konfrontiert werden, die nicht das Spezialgebiet dieses Anwalts bilden. Zum Teil wird dies so gelöst, dass etwa ein Kollege in der eigenen Kanzlei, welcher Spezialist auf dem betreffenden Gebiet ist oder zumindest in diesem gewisse Erfahrungen hat, aufgesucht und die Angelegenheit unverbindlich erörtert wird. Diese einfache Möglichkeit wird allerdings in vielen Fällen nicht gegeben sein. Zudem wird der Anwalt grundsätzlich bemüht sein, den Mandanten selbst oder zumindest durch die eigene Kanzlei zu beraten und ihn nicht an eine andere Kanzlei zu verweisen, da dies die Gefahr in sich birgt, den Mandanten insgesamt an diese zu verlieren.

 

Sobald sich der Anwalt entschieden hat, dass es zeitlich und wirtschaftlich angemessen ist, sich selbst in die Materie einzuarbeiten, um die Rechtsangelegenheit „aus einer Hand“ zu bearbeiten und das Mandat oder Teile davon nicht abzugeben, ist er mit dem Problem konfrontiert, auf einem Rechtsgebiet zu beraten, welches er – momentan - nicht vollumfänglich beherrscht.

 

Auch wird die Ausstattung seiner Bibliothek, Datenbanken etc. nicht auf dieses Rechtsgebiet ausgerichtet sein. Aufgrund seiner Ausbildung ist es dem Anwalt zwar ohne weiteres möglich, sich rasch in die entsprechende Materie einzuarbeiten, allerdings wird er regelmäßig das Bedürfnis haben, sich zumindest in Detailfragen noch einmal rückzuversichern oder mit einem Kollegen, welcher auf dieses Gebiet spezialisiert ist, auszutauschen. Der so eingeschaltete Spezialist kann einen auf diese Weise bei der Prüfung von Fragen in einem neuen Rechtsgebiet vor „Anfängerfehlern“ bewahren. Häufig wird man zudem bei der Einarbeitung in eine neue Materie erkennen, dass man nicht sofort entsprechend zielgerichtet recherchiert und damit viel Zeit verloren hat. Auch der Umstand, dass man zwar als Jurist rasch die gesetzlichen Regelungen des neuen Spezialgebietes erfasst, jedoch deren Anwendung und Auslegung in der Praxis erst nach gewisser Zeit kennt, lassen es manchmal fragwürdig erscheinen, ohne Einschaltung eines Spezialisten zu handeln. Ausreichend ist insoweit oft, wenn der Spezialist das selbst gefundene Ergebnis noch einmal grob prüft oder einen zu Beginn der eigenen Recherche „auf das richtige Gleis“ setzt.

 

Diese Möglichkeit der unkomplizierten Unterstützung durch einen Spezialisten wird dem Nutzer durch SLO geboten.

 

Auch wenn das Ergebnis des Spezialisten keine besonderen neuen Anregungen enthalten sollte, hat der Nutzer doch die Gewissheit, dass einem Spezialisten, welcher sich die Angelegenheit angeschaut hat, „spontan“ auch keine weiteren Aspekte ein-/aufgefallen sind und der Spezialist einen auch nicht auf einen „Bock“ hingewiesen hat, den man beinahe „geschossen“ hätte.

 

 

2. Zweitmeinung im eigenen Spezialgebiet

Auch bei Rechtsgebieten, auf denen der Jurist selbst seit vielen Jahren tätig ist und somit über entsprechende Erfahrungen verfügt, kann es – insbesondere bei wichtigen und haftungsträchtigen Fragen – hilfreich sein, die eigene Einschätzung noch einmal durch die eines weiteren Spezialisten dieses Rechtsgebietes abzurunden. Dieser weitere Spezialist hat zudem den Vorteil, dass er die Angelegenheit völlig unbefangen und unbeeinflusst durch den Mandanten des Kollegen prüft und seine Einschätzung mitteilt.

 

 

3. Haftung

Auch wenn SLO selbst oder durch seine Spezialisten/Referendare keine verbindlichen Antworten oder Ergebnisse auf Fragen oder Aufträge vermittelt und die Haftung insgesamt ausgeschlossen ist, da die „first“ und „final opinion“ stets vom Nutzer selbst kommt, welcher verpflichtet ist, die mitgeteilten Einschätzungen eigenständig zu prüfen, kann der Einsatz von SLO dazu führen, das der Nutzer auf einen Umstand hingewiesen wird, welcher im Falle des Übersehens zu einer Haftung des Nutzers geführt hätte. Selbst wenn es nicht die Aufgabe von SLO und seiner Spezialisten/Referendare ist, solche „Fehler“ auszuschließen, so lohnt sich doch der vergleichsweise günstige Einsatz von SLO im Falle der Entdeckung und Vermeidung eines solchen Fehlers.

 

 

4. Kontrolle eines offiziell eingeschalteten Spezialisten

Sofern der Nutzer schon einen anderen Anwalt in dieser Angelegenheit einschaltet hat, jedoch Zweifel an dessen Ergebnis bestehen, kann der Nutzer über SLO dieses Ergebnis noch einmal unkompliziert und anonym mit der Einschätzung des SLO – Spezialisten abgleichen lassen.

 

 

5. Unterstützung in besonderen Belastungszeiten

Häufig ist ein Jurist erheblichen Arbeitsbelastungen ausgesetzt. Regelmäßig lassen sich Aufgaben auch nicht verschieben oder Mandate vertagen. Zum Teil möchte man auch einen lange geplanten Urlaub nicht absagen. In diesen Situationen kann der Nutzer auf SLO zurückgreifen und sich durch einen spezialisierten Kollegen unterstützen lassen. Dieser kann z. B. für ihn nach seinen Vorgaben den Entwurf eines Gutachtens erstellen, Dokumente durchsehen und kommentieren, eine Recherche durchführen etc. Denkbar ist so etwa, dass der Nutzer bei seiner Rückkehr aus dem Urlaub einen ersten Entwurf eines Dokumentes vorfindet und sogleich mit der Bearbeitung dieses „Rohlings“ beginnen kann und damit viel Zeit spart.